
Bei makeMINT entwickeln wir unsere Lernsysteme, Workshops und Bildungsformate kontinuierlich weiter. Dabei geht es uns nicht nur um neue Technik, neue Materialien oder neue Projekte, sondern auch um eine klare Sprache, die unser Lernverständnis klarer macht. Deshalb haben wir unsere Kategorien neu gedacht und weiterentwickelt.
Unsere bisherigen Bezeichnungen haben offenbar nicht nur bei unseren Teilnehmenden gut funktioniert, sondern auch bei dem ein oder anderen Mitbewerber für Inspiration gesorgt. Manche Kategorien wurden so begeistert aufgenommen, dass sie direkt eins zu eins übernommen wurden. Das nehmen wir sportlich und mit einem Augenzwinkern: Gute Ideen erkennt man eben manchmal daran, dass andere sie möglichst schnell kopieren.
Für uns war das der passende Anlass, unser Level-System noch klarer, moderner und stärker an unserem pädagogischen Ansatz auszurichten. Aus einfachen Produkt- oder Kurskategorien wird nun ein Lernziel-Entwicklungsmodell, das zeigt, wie Lernende bei makeMINT Schritt für Schritt wachsen: vom ersten Kennenlernen technischer Grundlagen über das praktische Umsetzen eigener Projekte bis hin zum kreativen Entwickeln neuer Lösungen.
Kurz: Selbstwirksamkeit erreichen durch Verstehen, Anwenden, Gestalten und Weiterdenken.
Die neuen makeMINT-Levels heißen Rookie, Maker, Creator und Pioneer. Sie beschreiben nicht nur Schwierigkeitsstufen, sondern echte Lern- und Entwicklungsphasen. Rookies entdecken Technik, bauen Vertrauen auf und sammeln erste Erfahrungen. Maker setzen ihr Wissen praktisch ein, bauen, programmieren, testen und verbessern. Creator entwickeln eigene Ideen, gestalten individuelle Lösungen und verbinden Technik mit Kreativität. Pioneers gehen noch einen Schritt weiter: Sie denken voraus, experimentieren mit neuen Ansätzen und werden selbst zu Impulsgebern.
Damit machen wir deutlich, wofür makeMINT steht: Lernen soll nicht beim Nachbauen enden. Wir möchten Menschen befähigen, Technik zu verstehen, eigene Ideen umzusetzen und mutig weiterzudenken. Und falls unsere neuen Kategorien oder unser Firmennamen (miniMAL geändert) wieder irgendwo auftauchen sollten, verstehen wir das einfach als Kompliment. 😉
*Die makeMINT-Lernzieltaxonomie ist an das Lernmodell nach Bloom angelehnt und wurde gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd weitergedacht. makeMINT hat sich dabei an zentralen Lernprinzipien orientiert und diese auf die eigenen praxisnahen, kreativen und technologiegestützten Lernformate übertragen und weiterentwickelt.

