
makeMINT wird gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd im Rahmen des Innovationsprogramms für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert. Das IGP unterstützt marktorientierte Innovationsprojekte und stärkt insbesondere neuartige Geschäftsmodelle, Pionierlösungen und innovative Ansätze kleiner und mittlerer Unternehmen.
Für makeMINT ist die Förderung ein wichtiger Schritt, um die mintcademy von einem erfolgreichen MVP zu einer skalierbaren und marktfähigen Lernplattform weiterzuentwickeln. Die neue Plattform baut auf dem Prototyp auf, der im Rahmen der ESA-BIC-Förderung entwickelt und in ersten Anwendungsszenarien erfolgreich getestet wurde. Damit wird aus einem erprobten MVP nun eine professionelle, KI-gestützte Lernumgebung für Maker Education, schulische und außerschulische MINT-Bildung.
makeMINT übernimmt im Verbundprojekt die Rolle der koordinierenden Institution und trägt die technische Gesamtverantwortung für die Plattform. Dazu gehören die Produktentwicklung, die KI-Integration, die technische Umsetzung, Datenschutzmaßnahmen sowie die Weiterentwicklung zu einem nutzerfreundlichen und skalierbaren Bildungsangebot. Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd begleitet das Projekt wissenschaftlich und didaktisch, unter anderem in den Bereichen Konzeption, Evaluation sowie schulische und außerschulische Einbettung.
Aufseiten der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd wird das Projekt von Prof. Dr. Hannes Helmut Nepper und Juniorprofessor Dr. Taha Ertuğrul Kuzu geleitet. Sie verantworten die wissenschaftliche Konzeption und Evaluation des Vorhabens sowie die curriculare und nonformale Einbettung der Angebote. Unterstützt werden sie von Nicole Angelmaier, die als Projektmitarbeiterin insbesondere an der didaktischen Ausgestaltung der Lernsettings, der Begleitforschung sowie an der Schnittstelle zu Schulen und weiteren Bildungspartnern mitwirkt.
Das IGP wirkt für makeMINT dabei wie ein Accelerator für die nächste Entwicklungsphase: Es ermöglicht, den vorhandenen Prototyp gezielt weiterzuentwickeln, die Plattform technisch und didaktisch zu professionalisieren und die Markteinführung vorzubereiten. In den kommenden Monaten sollen zudem erste OER-Materialien veröffentlicht werden, darunter Lerninhalte, Bauanleitungen, Projektideen und Workshop-Konzepte.
Ein herzliches Dankeschön gilt der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, allen Projektpartnern, Unterstützer:innen, Testnutzer:innen sowie den Kindern, Jugendlichen, Lehrkräften und Bildungseinrichtungen, die die Entwicklung der mintcademy bisher begleitet haben. Mit ihrer Unterstützung entsteht ein Bildungsangebot, das praktische MINT-Bildung, KI-Unterstützung und offene Lernmaterialien zukunftsorientiert verbindet.
Die neue mintcademy knüpft dabei an ein Vorprojekt aus der Inkubatorzeit im ESA-BIC an. Dieses Projekt bildete den Grundstein für die heutige Weiterentwicklung der Plattform und lieferte wichtige technische, didaktische und konzeptionelle Grundlagen, auf denen die neue mintcademy nun systematisch aufbaut.

